Unterwegs mit den Kastelruther Spatzen

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Unterwegs mit Norbert Rier: Der Kastelruther Spatzen-Frontmann verrät seine Lieblingswanderungen für den Herbst in seiner Heimat

Milde Temperaturen, bunte Blätter und spektakuläre Panoramen: Der Herbst ist die ideale Zeit zum
Wandern in der Ferienregion Seiser Alm. Die Region ist auch die Heimat von Norbert Rier, dem Frontmann der weltbekannten Volksmusikgruppe Kastelruther Spatzen. Hier verrät er exklusiv, wo er am liebsten Wandern geht und wo sich das Einkehren lohnt.

Ideal um den Kopf frei zu bekommen: Die Schlernwanderung

„In Südtirol gibt es viele schöne Ecken, aber eine meiner wirklichen Lieblingstouren ist die Schlernwanderung“, erzählt uns Norbert Rier. Schlägt man die Tour im Wanderführer nach, beginnt die Beschreibung mit dem Aufstieg zur Rosszahnscharte vorbei am Tierser Alpl und weiter über das Hochplateau zum Schlernhaus. „Wir Einheimischen gehen die Wanderung aber anders herum“,
verrät Norbert Rier augenzwinkernd. Von Compatsch aus kommend über die Wiesen der Seiser Alm geht er über den sogenannten Touristensteig am Nordhang des Schlerns nach oben, wo Wanderer im Schlernhaus einkehren können. Frisch gestärkt führt der Weg dann über das Hochplateau gen Süden und eröffnet einen herrlichen Blick über die Seiser Alm, auf Lang- und Plattkofel und den nahen Rosengarten. „Hier kann ich richtig gut nachdenken und den Kopf frei bekommen“, so Rier weiter. „Meine persönlichen Einkehrtipps auf dieser Tour sind die Saltner Schwaige, oben angekommen natürlich das Schlernhaus und vor dem doch etwas anstrengenden Abstieg ein Abstecher ins Tierser Alpl.“ Bei gutem Wetter ist die gut siebenstündige Schlernwanderung auch im Herbst bis in den Oktober hinein möglich.

Norbert Rier von den Kastelruther Spatzen

Nrobert Rier mit Haflinger in den Dolomiten (c) Helmut Rier

Zu Besuch bei Norbert Riers Haflingern auf der Puflatschrunde

Ein weiterer Tipp vom Frontmann der Kastelruther Spatzen ist die Puflatschrunde. Die leichte Wanderung ist landschaftlich besonders reizvoll, beschert sie Wanderern doch einen traumhaften 360-Grad Rundblick auf die umliegenden Dolomitengipfel und das Grödnertal. „Außerhalb der Saison ist es hier oben sehr ruhig und ich komme gerne her, um bei meinen Haflingern nach dem Rechten zu sehen, die dort im Sommer weiden“, erzählt Rier. Er ist seit über 25 Jahren passionierter Haflingerzüchter und hat auf seinem „Fuschghof“ über 30 Zuchtpferde stehen. „Mit rund zweieinhalb Stunden ist die Wanderung rund um den Puflatsch nicht sehr lang, aber eine Einkehr beispielsweise zur Nachmittagsjause in der Arnikahütte oder der Puflatschhütte würde ich jedem empfehlen.“

Traditionelles Törggelen von September bis Dezember

Wer im Herbst nicht auf der Alm, sondern im Tal unterwegs ist, sollte sich das Törggelen nicht entgehen lassen. „Die Dörfer rund um die Seiser Alm sind zwar nicht die bekanntesten Südtiroler Törggele-Regionen, aber zweifelsohne gehören sie zu den schönsten“, schwärmt Norbert Rier. Wer hier durch die Dörfer wandert kann ganz nach Törggele-Manier bei den unterschiedlichen Buschenschänken einkehren, Südtiroler Spezialitäten genießen und den neuen Wein des Jahres kosten. Gerne geht Norbert Rier beispielsweise zu Fuß auf dem Wanderweg Nr. 16 von Kastelruth über den Puntschakofel nach St. Oswald
nach Hause und kehrt dort im Tschötscherhof, dem Gasthof St. Oswald oder dem Lafoglerhof ein.

Wandern mit den Kastelruther Spatzen

Die Kastelruther Spatzen (c) Kastelruther Spatzen

Video Kastelruther Spatzen

Bilder Kastelruther Spatzen

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